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Bootskorso bei Nacht 19 Sportschiffe kämpften auf dem Tegeler See um die schönsten Lichtmotive
Von Michael Nittel Tegel. „Leinen los“. Gegen 21:30 Uhr verließ die „Pegasus“, das Jury-Boot des diesjährigen Nachtpokals des Motor-Yacht-Club-Tegel (MYCT), am Samstagabend mit Ziel Anlegestelle Reiherwerder den Borsighafen. Mit an Bord: Fünf Jury-Mitglieder um Maya Sylviane Plöger, Präsidentin des Motoryachtverbandes Berlin, und Bezirksstadtrat Frank Balzer (CDU). 19 Lichter geschmückte Berliner Sportboote sollten sich in vier Bootsklassen der Jury präsentieren, um ihre Sieger zu ermitteln. In der Klasse bis 8, 50 Meter setzte sich die „Wam“ durch. Das schönste Motiv bei den Booten bis elf Meter bot in den Augen der Jury die „Esperanto“. Der spannendste Wettbewerb wurde unter den größten Booten über elf Meter ausgetragen. Letztlich setzte sich in dieser Klasse die „Mia“ knapp vor der „Pontos“ durch. Einen leichten Sieg errang die „Tender to Star“ in der offenen Sportbootsklasse bis 6, 90 Meter – sie war einziger Teilnehmer. Am glücklichsten war Helmut Heinrich, Vorsitzender des MYCT, dem 36 Mitglieder angehören, über die äußeren Bedingungen: „Uns hat das Wetter der letzten Tage ein paar Teilnehmer gekostet, so dass wir die 24 teilnehmenden Boote des Vorjahres nicht ganz erreichen konnten. Aber zumindest ist es heute trocken geblieben.“ Und das, nachdem nur 24 Stunden zuvor, ganz Reinickendorf im Regen versunken war. Und so war es eine schöne Veranstaltung, die mit einem Feuerwerk vor der Greenwichpromenade gekrönt wurde und die es auch im nächsten Jahr, dann zum 28. Mal in 29 Jahren, geben wird. „Vorderleine?“ „Fest.“ „Achterleine? „Fest.“ Als Skipperin Karin Peisker-Wichert die sechs Jahre alte „Pegasus“ kurz vor Mitternacht sicher in den Borsighafen gesteuert hatte, war zumindest der Reporter froh, endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. |



