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434 Pferde in Alt-Lübars Großes Dressur- und Springturnier lockt die Massen
Von Michael Nittel Lübars. Das Wochenende in Alt-Lübars stand ganz im Zeichen des Pferdesports: Die Turniergemeinschaft 1. FC Lübars und Ländlicher Reitverein (LRV) Lübars veranstalteten im mittlerweile siebten Jahr ihr großes Dressur & Springturnier. Rund 1.000 Reiterinnen und Reiter im Alter von acht bis 65 Jahren bevölkerten mit ihren 434 Pferden die Reiterhöfe Christian Qualitz und Kühne-Sironski. In jeweils 18 Dressur- und Springprüfungen wurden in verschiedenen Leistungsklassen die Sieger ermittelt. „In den ersten Jahren sind wir immer baden gegangen“, sagte Petra Knop, Schriftwartin der Abteilung Pferdesport des 1. FC Lübars und betrachtete dabei den wolkenlosen Himmel. Doch seit vier Jahren scheint in Lübars am letzten Septemberwochenende regelmäßig die Sonne. Und das lockte auch dieses Mal rund 400 Zuschauer auf die beiden Reiterhöfe, die rund 150 Meter Luftlinie voneinander entfernt sind. Ein extra eingerichteter Shuttle-Service erleichterte es zudem, die zwei Reithallen, den Springplatz, das Dressur-Außenviereck sowie die vier Abreiteplätze bequem und schnell zu erreichen. „Reiter wollen sich natürlich auch präsentieren“, begründete Petra Knop die hohe Teilnehmerzahl. „Sie wollen zeigen, wie weit sie mit der Ausbildung ihres Pferdes sind. Und natürlich wollen sie auch eine Schleife gewinnen.“ Dieses gelang unter anderem Susan Brandt vom 1. FC Lübars auf „Winterstein 3“ in der Dressurprüfung Leistungsklasse L. Ihre Vereinskameradin Sabine Schareina auf „Wakonja“ siegte in der gleichen Disziplin in der Leistungsklasse L mit höherer Ranglistenpunktezahl. Auch der LRV konnte sich in die Siegerlisten eintragen: So sicherten sich Judith Rodewald und Barbara Wahl den Titel bei der Stafettenspringprüfung. Bewundernswert auch die logistische Meisterleistung, so viele Menschen und ihre Tiere reibungslos an- und abreisen zu lassen. „Wir haben bei uns für gewöhnlich 45 Einstellpferde. Und nun werden an zwei Tagen über 400 Tiere in ihren Hängern und LKWs hierher gebracht. Und dennoch hat alles wunderbar funktioniert“, freute sich Reiterhofbesitzerin Bianka Qualitz. Und was war für sie der besondere Reiz dieses Turniers? „An solchen Tagen kommen auch mal die Omas und Opas raus auf die Höfe, um zu sehen, wie sich ihre Enkelinnen und Enkel auf den Pferden so machen. Das ist klasse.“ Und die meisten von ihnen werden sicherlich wahnsinnig stolz gewesen sein. |










