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Auf dem richtigen Weg Handball-Nachwuchs der Füchse möchte Final Four um Deutsche Meisterschaft erreichen
Von Michael Nittel Reinickendorf. Die A-Junioren der SG Spandau Füchse Berlin haben sich ebenso souverän wie überraschend den Titel des Nordostdeutschen Handball-Meisters gesichert. Mit 22 Siegen, einem Remis und drei Niederlagen dominierte das Team um Trainer Bob Hanning die Liga nach Belieben und wartet nun auf den nächsten Gegner auf dem Weg zur Endrunde um die Deutschen Meisterschaft. Aufgrund der Tatsache, dass die Füchse nicht mehr von Platz eins zu verdrängen waren, hatten sich die Verantwortlichen für den letzten Spieltag und das Duell mit dem NTSV Strand 08 (Sonntag, 17. April) etwas Besonderes ausgedacht: Um die A-Junioren für die nächsten Partien zu schonen und den jüngeren Spielern eine Bewährungsprobe und gleichsam einen Härtetest zu ermöglichen, hatte man die B-Jugendlichen ins Gefecht geschickt. Und die machten ihre Sache gegen im Durchschnitt zwei Jahre ältere Gegner aus Timmendorf trotz der 26:30 (13:14)-Niederlage ordentlich. Und doch hatte B-Junioren-Coach Andreas Westram ein bisschen mehr von seinen Spielern erwartet: „Ich bin schon ein wenig enttäuscht. Meine Jungs hatten einfach zu viel Respekt und haben sich zu viele einfache Fehler geleistet. Nur in ganz wenigen Phasen haben sie gezeigt, was sie drauf haben.“ Doch unter dem Strich bewertete Westram die Idee, mit dem jüngeren Nachwuchs aufzulaufen, positiv: „Der eine oder andere hat heute klar aufgezeigt bekommen, wo seine Grenzen liegen und woran er noch zu arbeiten hat.“ Und so richtete sich nach der Partie der Blick der Verantwortlichen wieder auf das A-Junioren-Team, eine starke Saison und die Chancen, in den Kampf um die Deutsche Meisterschaft einzugreifen: „Wir waren schon überrascht, aber natürlich auch erfreut, dass die Mannschaft, die überwiegend aus Spielern des jüngeren Jahrgangs besteht, die Liga so dominiert hat“, erklärte Trainer Hanning, der auch Bundesliga-Manager und Geschäftsführer der Reinickendorfer Füchse Handball Vermarktungsgesellschaft ist. Immerhin konnte man Mannschaften wie den THW Kiel, die SG Flensburg Handewitt und den HSV Hamburg deutlich hinter sich lassen. „Die Entwicklung meiner Spieler ist so gut, dass ich zuversichtlich bin, dass wir das Final Four, die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft erreichen werden.“ Doch dafür müssen noch ein paar Hürden genommen werden: Der nächste Gegner, der noch nicht feststeht, heißt Münster oder Hüttenberg. Beide Teams nötigen Hanning den notwendigen Respekt ab: „Die sind beide technisch sehr gut, so dass unseren Chance bei 50:50 stehen. Aber unschlagbar sind beide Gegner keineswegs.“ Und so könnte einer Hand voll Füchse-Spielern das Kunststück gelingen, nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft bei den B-Junioren im letzten Jahr nun bei den A-Jugendlichen diesen Triumph zu wiederholen. In jedem Fall zeigen diese Erfolge, dass die Füchse auch im Jugendbereich vieles richtig machen. Hanning abschließend: „Der Handballsport bei den Füchsen basiert auf drei Säulen: Wir machen keine Schulden. Wir wollen in der Bundesliga eine sportliche Weiterentwicklung in Richtung Europa. Und wir wollen den Berliner Nachwuchs bei den Füchsen konzentrieren und weiterentwickeln, um so immer wieder junge Spieler in den Bundesligakader zu integrieren. In Letzteres investieren wir schließlich viel Geld, aber auch Liebe und Kraft. Und ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg.“ |

