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„Es war echt dufte“ Kicken für den guten Zweck
Von Michael Nittel Am Sonnabend und Sonntag trafen sich zwölf Freizeitmannschaften zu einem Benefiz-Fußballturnier auf dem Sportplatz Göschenstraße. Das Wichtigste vorweg: Für das Kinder- und Jugendheim Dachsbau am Sigismundkorso in Frohnau wurden rund 600 Euro eingespielt. Fußballerisch beherrschten die Freizeit-Kicker vom FC Standard aus Marzahn das Geschehen. Sie sicherten sich durch einen 10:0-Finalsieg gegen die „Violett Cows“, einen Fanklub von Tennis Borussia Berlin, den Turniersieg. „Es war echt dufte“, fasste Initiator Maik Strauß das Turnier kurz, aber treffend zusammen. Der 54-jährige Country-Musiker hatte die Idee zu dieser Benefiz-Veranstaltung bereits 1998, als er den damaligen Leiter des Dachsbaus kennen gelernt hatte. Seitdem treffen sich jährlich Kicker aus der ganzen Republik – dieses Mal reiste ein Team aus Brome bei Wolfsburg an – um für den guten Zweck zu kicken. Der Erlös aus dieser und anderen von Strauß initiierten Veranstaltungen wird jedes Jahr am Nikolaus-Tag den Menschen im Dachsbau überreicht. Diese Einrichtung ist zurzeit der Lebensraum für 35 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger und / oder mehrfacher Behinderung. Seit fünf Jahren ist Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU) Schirmherrin der Veranstaltung, die es auch im nächsten Jahr geben wird. „So lange ich einen Kugelschreiber halten kann, um Tabellen zu schreiben, kann und soll es dieses Turnier weiterhin geben“, so der 62-jährige sportliche Leiter der Veranstaltung Wolfgang Frühbrodt. Das nächste Mal trifft man sich am 4. Februar 2007 zu einem Hallen-Fußballturnier. Und dann wird auch wieder ein Team des Kreisverbandes Reinickendorf vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) mit am Start sein. Dieses Mal belegte es zwar nur Platz zehn, wurde aber zur fairsten Mannschaft gewählt. Und drei DRK-Mitarbeiter waren für den Sanitätsdienst zuständig – und zwar kostenlos. „Wir finden es ganz fantastisch, vom DRK in dieser Form unterstützt zu werden“, so Frühbrodt. |